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Nachsorgen auf dem Weg zurück ins Leben

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Nachsorgen auf dem Weg zurück ins Leben

Immer mehr Betroffene überleben eine Krebserkrankung, auch Lungenkrebs. Dies vor allem dank der grossen Fortschritte in der Medizin in den letzten Jahrzehnten. Nachsorge wird deshalb immer wichtiger. Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen.

Ist eine Krebstherapie abgeschlossen, beginnt die Nachsorge. Diese ist wichtig, denn Krebs und seine Behandlung können medizinische, psychische und soziale Folgen haben. Bei der Nachsorge geht es also nicht nur um das Rückfallrisiko. Sie hilft Betroffenen auch durch die oft sehr schwierige Zeit nach einer Therapie. Nachsorge ist also auch ein Weg zurück ins Leben. Sehr wichtig ist dabei der persönliche Kontakt zwischen den Nachsorgenden und den Betroffenen.

Medizinisch nachsorgen

Die medizinische Nachsorge überprüft, wie erfolgreich die Behandlung war. Sie soll zudem helfen, einen Rückfall (Rezidiv) oder das Auftreten von Metastasen frühzeitig zu erkennen. Auch Langzeit- und Spätnebenwirkungen sind im Fokus. Besonders bei neueren Behandlungsmethoden wie Immun- und zielgerichteten Therapien ist heute noch wenig über mögliche Langzeit- und Spätnebenwirkungen bekannt. Spätnebenwirkungen treten oft erst Jahre bis Jahrzehnte nach dem Therapieende auf. Es lohnt sich, diese während der Nachsorge möglichst früh zu erkennen und zu behandeln.

Medizinische Nachsorge bedeutet für Betroffene neben körperlichen Untersuchungen vor allem auch Gespräche mit den Nachsorgenden, etwa Onkolog*innen. Es gilt zusammen einen Nachsorgeplan zu machen. Dieser beantwortet viele Fragen, wie: «Wie oft sind Nachsorgetermine und -untersuchungen sinnvoll? Welche Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig? Braucht es (weitere) Therapien?». Auch die Bedürfnisse und Fragen von Betroffenen sind sehr wichtig. Etwa die Frage, auf welche Anzeichen oder Symptome sie achten sollen. Oder welche Langzeit- und Spätfolgen der angewandten Therapie auftreten können.  

Psychisch nachsorgen

Krebs betrifft den ganzen Menschen und kann auch das psychische Befinden stark beeinträchtigen.  Hier kann die psychische Nachsorge helfen. Etwa, wenn Betroffenen immer wieder Angst haben, dass der Krebs erneut auftritt. Psychoonkolog*innen sind hier eine mögliche Anlaufstelle. Es kann bei der psychischen Nachsorge aber auch um praktische Fragen gehen, etwa zu Langzeitnebenwirkungen der Therapie: «Welche Übungen helfen bei Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen? Wie bekomme ich meine Schlafstörungen in den Griff?». Wie bei der medizinischen Nachsorge geht es auch hier darum, eine möglichst gute Lebensqualität zu erreichen.

Sozial nachsorgen und zurück ins Arbeitsleben

Bei der sozialen Nachsorge steht unter anderem der Alltag im Zentrum, etwa das Familienleben oder der Umgang mit Freunden und Bekannten. Besonders auch aber Fragen rund um das Arbeitsleben. Die meisten Betroffenen können nach einer Therapie nicht einfach ihr altes Leben wieder aufnehmen. Dadurch besteht auch die Gefahr, den Anschluss im Arbeitsleben zu verlieren. Auf eine solche Situation sind viele Betroffene und auch viele Arbeitgeber*innen schlecht vorbereitet. Eine gelungene Rückkehr ins Arbeitsleben nützt jedoch beiden Seiten. Für Betroffene ist es ein Weg zurück in die (Arbeits-)Welt, mit den gewohnten sozialen Kontakten, Aufgaben und einem Einkommen. Arbeitgeber*innen profitieren vom Wissen und der Kompetenz der Betroffenen. Sie setzen damit auch ein positives Signal gegenüber den anderen Arbeitnehmenden.

Wenn eine Rückkehr ins Arbeitsleben möglich ist, können Gespräche mit den Arbeitgebenden helfen gegenseitiges Vertrauen zu schaffen. Denn die erfolgreiche Wiedereingliederung hängt oft von sehr vielen Faktoren ab. Die Rückkehr muss deshalb in der Regel gemeinsam gut geplant werden und ist sehr individuell. Möglicherweise macht es Sinn, vor dem Wiedereinstieg eine REHA zu machen. Oder Betroffene machen zuerst einen von einer Ärztin oder einem Arzt verordneten «therapeutischen Arbeitsversuch», um ohne Druck herauszufinden, was noch geht und was nicht mehr. Auch stufenweise wieder einzusteigen oder den Arbeitsplatz anzupassen sind mögliche Wege. Ausführliche Informationen dazu sind in den Krebsliga-Broschüren zum Thema «Krebs & Arbeit» zu finden.

Je besser die Rückkehr ins Arbeitsleben geplant ist, desto grösser sind in der Regel die Erfolgschancen für einen gelungenen Neuanfang am Arbeitsplatz.

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